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Haben wir uns am Vormittag den Westen orientiert, so wenden wir uns am Nachmittag dem Osten zu, bis wir das Ufer des Amu Darya erreichen. Vom hohen Ufer kann man ein Stück durch Sand laufen, bis man das Wasser direkt erreicht. Der Blick ist nun begrenzt, steht man doch auf einer Ebene, die früher vom Fluß überspült war. Die Entfernung zur ehemaligen Uferzone lässt einem das Ausmaß der Naturkatastrophe am Amu Darya, des Syr Darya und des Aralsees erahnen. Der Wind hat den Fluss-Sand zu Dünen aufgeworfen, durch die sich ein Rinnsal schlängelt. Landkarten zeigen, dass die Flussdelta`s verschwunden sind. Das Ufer des Aralsees hat sich um 150 Km zurückgezogen, die Hafenstadt Muynak ist verlandet.
Der See war einst einer der größten inländischen Salzseen der Erde. An seinen Ufern lebten die Menschen vom Fischfang. Reich und vielseitig war die für ein Meer so typische Tier- und Pflanzenwelt.
Alte Bilder zeugen von einer Lebensweise wie an Ost- und Nordsee.

Nach Macht gierige Gedanken haben zur Zeit der UDSSR die Flüsse aufgestaut, im großen Stil die Baumwollfelder bewässert, Usbekistan systematisch seines natürlichen Schatzes beraubt. Die Schäden sind nicht mehr rückgängig zu machen.
Die Wüste breitet sich immer mehr aus. Wasser ist Mangelware.
Auf den Fahrten sieht man immer wieder Rankgitter für Wein an den Häusern verkommen zu leblosen Gerippen. Vorgärten sind verödet. Das Vieh weidet in und an den Straßengräben. Das wenige Grün zeugt davon, dass im Winter zumindest Wasser vorhanden ist.


Die Menschen hier haben überwiegend Atemwegserkrankungen und Allergien, die auf die veränderte Umweltsituation und Ausbeutung des Landes zurückzuführen sind. Eine Monokultur in Form von Baumwollanpflanzung kann nur durch den Einsatz von Pestiziden aufrecht gehalten werden.
Der Boden ist durch eine hohe Salzkonzentration vielerorts belastet und unbrauchbar geworden.
„ Ihr seit das Salz der Erde; wenn aber das Salz seine Kraft verliert, wie wird seine Salzkraft wiederhergestellt werden? Es taugt zu nichts weiter, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.“
Mt. 5/13

Gedanken sind das Salz der Erde . Im Land Zarathustras, der sich für gute Gedanken, Worte und Taten einsetzte, entsteht eine Verbindung zu Jesu Bergpredigt, wird das Bild des verödeten Flusses und Landschaft in uns zu einem Bindeglied zwischen den Kulturen.
Salz und Wasser, sichtbar gewordene spirituelle Symbole in dualen Strukturen dieser Welt.

„Die Niedergedrückten und Armen suchen nach Wasser, aber es gibt keines. Vor Durst ist sogar ihre Zunge vertrocknet. Ich selbst, JHWH werde ihnen antworten. Ich, der Gott Israels, werde sie nicht verlassen. Auf kahlen Hügeln werde ich Ströme öffnen und Quellen inmitten von Talebenen. Ich werde die Wildnis zu einem Schilfbestandenen Wasserteich machen und das wasserlose Land zu Wasserquellen“. Jes. 41/17,18

Der Amu-Darya hat mit uns gesprochen und wir verlassen sein Ufer.


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