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Beziehungen zu dem Menschen, den Sternen und der Erde

Mizrachi und Dr. Anthony Aveni, Prof. für Astronomie und Mitbegründer der mittelamerikanischen Archäoastronomie, fanden durch weitere präzise Berechnungen heraus, dass die Verhältnismäßigkeiten des gesamten Komplexes auf den Proportionen des menschlichen Körpers basierten (Goldener Schnitt).
Außerdem versuchte Mizrachi die genauere Bedeutung der insgesamt 6 Elemente (5 Steinkreise und dem Cairn) der Anlage zu erforschen. Wie sich herausstellte hatten die konzentrischen Kreise offenbar keinerlei architektonische Bedeutung. Er vermutete deshalb, dass die Darstellung des architektonischen Systems (der Räder innerhalb von Rädern) dem Bild eines kosmischen Sternensystems entsprach, das zur Zeit der Erbauung der Anlage am Firmament zu sehen war.
In einigen Strukturen der Anlage sahen die Wissenschaftler zudem Beziehungen zu anderen geographisch bedeutsamen Plätzen der Umgebung von Rogem Hiri. Genannt werden diesbezüglich vor allem die Berge Hermon und Tabor. Beide Berge haben auch eine religiöse Bedeutung. Beide werden in der Bibel zitiert. In dem Psalm 89 sogar gemeinsam, dort heißt es: „O Jahwe, Gott der Heerscharen“...„Tabor und Hermon – in deinem Namen jubeln sie“. Am Fuße des Hermon soll einst der Bund Abrahams mit Gott stattgefunden haben. Und obwohl gelegentlich auch die Verklärung Jesu mit ihm in Verbindung gebracht wird, ist es nach weiteren Recherchen wohl doch eher der Berg Tabor an dem dieses Ereignis stattfand.
Die astroarchäologischen Forschungsergebnisse werfen ein neues Licht auf den megalithischen Komplex Rogem Hiri und seine Erbauer, die genaue Kenntnisse über die derzeitigen astronomischen Konstellationen gehabt haben mussten. Auch wenn die Konstruktion vermutlich während unterschiedlicher Epochen verschiedenartig genutzt wurde, deuten die vielen astroarchäologischen Daten auf eine gezielte kosmische Ausrichtung hin. Eine ursprüngliche Nutzung der Anlage als ein Observatorium scheint nachvollziehbar. Aber warum wurde es dann in der Maßeinheit des goldenen Schnitts und in dieser besonderen archäologischen Struktur, den Rädern innerhalb der Räder erbaut? Was hat das alles zu bedeuten? Warum war den antiken Baumeistern eine bewusste Ausrichtung des Menschen auf den Kosmos so wichtig? Welche wichtigen Bezüge sahen sie in der Verbindung zwischen der Erde, dem Menschen und gewissen Sternkonstellationen? Welches Wissen hatten sie, zu dem die Menschheit heute keinen Zugang mehr zu haben scheint?

Eine philosophische Betrachtung
Neben Gilgal Refaim und Rogem Hiri existiert noch ein dritter, arabischer Name für das Monument. Rujm al Hiri heißt übersetzt „Steinhaufen der Wildkatze“. Assoziationen mit der Konstruktion von Rogem Hiri werden durch das Bild einer Katze erweckt, die in fortwährenden Kreisläufen auf der unermüdlichen Jagd nach Beute ist, welche sie nie zu erreichen scheint und dabei langsam aber sicher verrückt zu werden droht. Ist dieses Bild ein Synonym für die Natur des Menschen, der in immer wiederkehrenden Kreisläufen des Lebens verharrt, aus denen er sich nicht befreien zu können glaubt? Würde er sich erheben und sein Leben aus einem anderen Blickwinkel betrachten, könnte er vielleicht erkennen, dass er sich bereits in einem Vehikel befindet, welches Zugang zu höheren Bewusstseinsebenen hat, für die er sich nur zu öffnen braucht, um sich mit seiner wahren Natur zu verbinden und sich dadurch aus diesen Kreisläufen zu befreien? Ist das die Botschaft der Räder innerhalb von Rädern?

Der megalithische Komplex Rogem Hiri ist eines der bedeutendsten und rätselhaftesten Konstruktionen im Nahen Osten. Lange Zeit vertrat man die Auffassung, dass es im näheren Umkreis kein entsprechendes Gegenstück geben könne. Das im Südlichen Ural entdeckte Observatorium Arkaim allerdings, scheint von ähnlicher Struktur und einer nicht minder spannenden astroarchäologischen Ausrichtung wie Rogem Hiri zu sein. Ein wissenschaftlicher Vergleich beider Stätten wäre sicherlich interessant und könnte vielleicht zu mehr Ordnung im Chaos des Netzwerkes vieler Mysterien und Hypothesen führen, die um dieses Monument kreisen.


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