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Astroarchäologische Reise nach Arkaim

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Unsere Reise beginnt am 22.8.2008, abends um 18.35 Uhr. Wir fliegen als erstes von Hannover bis Kaliningrad, wir, das sind 7 Personen, die aufbrechen zu einem Abenteuer nach Arkaim im Südural von Russland, am Beginn der siebirischen Steppe, an der Grenze zwischen Asien und Europa.
Wir wissen nicht was uns dort erwartet und sind während der ganzen Reisevorbereitung schon voller Spannung.
Meine Fahrt beginnt an diesem Freitag schon morgens um 11.00 Uhr, ich werde mit dem Auto nach Lübeck gebracht und steige hier in den Zug nach Lüneburg. Von dort geht es weiter mit dem Zug nach Hannover. Auf der Fahrt dorthin steigert sich meine Vorfreude; ich weiß das es eine ganz besondere Reise werden wird.

Der Rest unserer Reisegruppe kommt aus Bielefeld und Umgebung und Sinaida ist schon einige Tage vorher abgeflogen um alles für uns vorzubereiten. Sie hat früher einige Jahre in Tscheljabinsk gewohnt und wird dort alte Bekannte treffen, über die sie auch die Unterbringung für uns im Vorfeld organisiert hat. Des weiteren soll sie ein Fahrzeug für uns organisieren mit Fahrer. Am Flughafen wird sie uns dann erwarten.


Als Treffpunkt haben wir restlichen sechs Leute den Abflugschalter am Flughafen Hannover vereinbart. Da ich schon recht früh am Airport bin, habe ich genügend Zeit für einen Snack und kann ein wenig die Leute beobachten. Hier herrscht wie immer Hochbetrieb und ich bin froh, nicht Teil dieser Hektik sein zu müssen.

Meine Mitreisenden verspäten sich. Alexander und Tatjana werden von ihrem Sohn Konstantin gebracht. Sie laufen mit ihrem Gepäck an mir vorbei als ich gerade im Restaurant bin, aber ich habe sie schnell eingeholt. Leider haben sie auf der A2 im Stau gestanden und hatten schon Sorge, den Flieger zu verpassen. Der Rest, bestehend aus Andrea, Andrej und Lydia lässt sich noch gar nicht sehen.
Wir drei warten recht lange am vereinbarten Treffpunkt. Die Halle füllt sich zusehends und der Flieger scheint komplett voll zu werden. Die Schlange vor dem Check - in -Schalter wird immer länger und es wird später und später. Eigentlich ist schon längst Zeit zum einchecken, wir warten aber noch ab. Müssen wir am Ende als Trinität fliegen ohne die anderen? Endlich erscheinen alle drei; sie haben natürlich auch in diesem Stau gestanden der sich aufbaute auf der Strecke, und sie sind nur auf Umwegen zum Flughafen gekommen.
Nun vertrauen wir unser Gepäck der freundlichen Dame am Schalter an, sie sorgt auch dafür das wir alle zusammensitzen können. Da haben wir wirklich Glück gehabt, sind wir doch schon die letzten Passagiere die für diesen Flug einchecken. Bevor unser Gepäck auf dem Laufband verschwindet, setzen wir auch noch unsere Schutzengel ein, das sie auf unser Gepäck aufpassen mögen.

Eigentlich sind wir nun ganz entspannt und reihen uns in die Schlange vor der Gangway ein. Das Bordpersonal begrüßt uns freundlich und wir verstauen unser Handgepäck über uns.
Das Flugzeug wird natürlich schon beim Hinaufgehen der Gangway von mir in Augenschein genommen. Als Frau eines Piloten weiß ich, worauf man achten sollte, und mein Blick bleibt an einigen unschönen Dingen hängen. Alexander ist meinen Blicken gefolgt und er wird wohl wissen was ich gerade so denke. Er lächelt und sagt: „Ja das ist ein russisches Flugzeug, die sind meistens schon alt und sehen nicht so aus wie die anderen Flugzeuge.“ Nun, das ist nicht gerade sehr beruhigend, aber ich weiß das jeder Pilot auch gerne wieder landet, und gerade die russischen Piloten legen besonderes Augenmerk auf die Mechanik ihrer Maschinen. Sie müssen viele Checks selber erledigen und sind in der Lage auch Dinge selbst in die Hand zu nehmen, sprich zu erkennen und zu reparieren. So kann es auch von Vorteil sein, wenn man aus Kostengründen nicht für dieses und jenes immer jemanden zur Seite gestellt bekommt. Diese Piloten können bzw. müssen sich jedenfalls oft selber helfen und ich denke, sie wissen wo sie Prioritäten setzen müssen. Außerdem ist mir bekannt, das alle Flugzeuge, die deutsche Flughäfen anfliegen, ganz bestimmten Sicherheitsbestimmungen unterliegen und dazu gehören auch spezielle Checks der Maschinen. Ohne diese dürfen sie hier gar nicht landen. Also rein in den Flieger und hingesetzt. Wie wir es bereits erahnten, ist der Flieger komplett ausgebucht bis auf den letzten Platz.

» Der Flug

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