StartseiteSitemapForumArchäologieArkaimStonehengeAstroarchäologieWissenschaftKozyrevHumanitär ...

Archäologie:

Kungrad Projekt

Ägypten

Arkaim

Sintaschta

Stonehenge

russian Arkaim

Nukus

Karakalpakstan

Azoren

Archäologische Struktur von Rogem Hiri

Dr. Professor Tolstow

Prof. Dr. Vadim Jagodin

Kungrad

Kungrad Reisetagebuch

Choresm - Kungrad

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

Wir über uns

Haftungsausschluss

Das Azoren-Archipel

Die Azoren-Inseln lagen lange Zeit wie ein kleines, verlorenes Paradies inmitten des Nordatlantik versteckt, zwischen Europa und Nordamerika. Wie von einer Zauberhand scheinen neun äußerst fruchtbare Inseln gleich grünen Gärten den unergründlichen Tiefen des blauen Weltmeeres als Quelle des Lebens entsprungen zu sein, um von der Schönheit der Schöpfung zu zeugen, die Mutter Erde für uns bereitet hat. Vor unseren Augen eröffnet sich eine saftig grüne Hügellandschaft mit einer reichhaltigen Vegetation. In dieses Bild fügen sich überdimensionale farbenprächtige Hecken aus Hortensien ein, rauschende Wasserfälle und stille Täler, erloschene Vulkankrater mit wunderschönen blaugrünen Kraterseen, Geysire und heiße Quellen, imposante Berggipfel und geheimnisvolle Höhlen, sowie romantische Meeresbuchten und schwarz zerklüftete Felsenklippen. Eine friedliche Atmosphäre in einer sauberen Umwelt mit malerischen Dörfern, liebevoll gepflegten Feldern und Viehweiden, herrlichen klimatischen Bedingungen und wunderschönen Lichtverhältnissen bestimmen die einzigartige Idylle einer faszinierenden Inselwelt. Nach einer weiteren, astroarchäologisch inspirierten Mindspectra-Reise zu den Azoren im September 2009 sind wir davon überzeugt, dass die kleine, wohlklingende Azoren-Insel namens Santa Maria ein echter Geheimtipp ist.


Das Azoren-Archipel kennzeichnet, ebenso wie der Kungrad-Aralseebereich (Archäologie/ Kungrad-Projekt) ein Gebiet der Erde, das gemäß der wissenschaftlich-spirituellen Ausführungen der Schlüssel des Enoch® von Dr. J. J. Hurtak mit den zwölf biblischen Stämmen Israels und ihrer astrophysikalischen Zuordnung in Verbindung steht.

Auf einem Globus erscheinen alle neun Inseln, die das Azoren-Archipel bilden wie winzige, auf dem Meer kaum als Landmasse wahrzunehmende Fleckchen Erde. Was jedoch an der Meeresoberfläche sichtbar wird, sind lediglich die Spitzen eines unter Wasser sich entfaltenden, gigantischen Seegebirges vulkanischen Ursprungs. Alte Sagen erzählen, dass einst zwischen Europa und Amerika der von einer großen Sintflut hinweg gespülte Kontinent Atlantis existiert haben soll, von dem nur die höchsten Berge über dem Wasser geblieben seien. Wie dem auch sein mag, sind seit der Öffnung des Atlantik und der uranfänglichen Erdbewegung, die letztendlich zur Entstehung der Azoren führte an die 34 Millionen Jahre vergangen. Die neun Inseln des Azoren-Archipels, die wie Trittsteine im riesigen Ozean wirken, entwickelten sich über unermesslich lange Zeiträume hinweg durch die Aktivität großer Vulkane am Meeresgrund. Es ist kaum vorstellbar, wie viel Zeit es bedurfte, ehe sich auf den steinigen grauschwarzen Hügeln fruchtbare Erde aufschichten konnte, um das heutige, so prachtvoll grüne Erscheinungsbild der Azoren-Inseln herbeizuführen!


Alle neun, Portugal angegliederten Azoren-Inseln werden entsprechend der Reihenfolge ihrer Entdeckung von Ost nach West und ihren Entfernungen voneinander in drei Hauptgruppen aufgeteilt: Santa Maria ist sowohl die zuerst entdeckte, als auch die südöstlichste und dem portugiesischen Festland nächstliegende Insel des Azoren-Archipels. Von Santa Maria aus ist an manchen Tagen die weitaus größere, nachfolgend entdeckte Insel Sao Miguel zu sehen, die beide zu der Ostgruppe „grupo oriental“ zusammengefasst werden. Als dritte Insel folgt Terceira, die ursprünglich Jesus Christus genannt wurde und von der aus die anderen vier Inseln der Mittelgruppe „grupo central “ erblickt werden können, so Sao Jorge, Graciosa, Pico und Faial. Die Westgruppe besteht aus den in einem größeren zeitlichen Abstand gesichteten, weil am weitesten von den anderen entfernten Inseln Flores, sowie Corvo als der kleinsten Azoren-Insel. Diese beiden, der amerikanischen Seite zugewandten Inseln bilden als „grupo ocidental“ die westlichsten Eckpunkte Europas. Zu den neun bewohnten Inseln des Archipels gehören insgesamt dreizehn kleinere, unbewohnte Inselchen.


Die Inseln galten als die „verlorenen“ Inseln, da sie erst im 14. und 15. Jh. nach Christus auf den wenigen Landkarten großer Seefahrer verzeichnet und relativ spät besiedelt wurden. Ob Santa Maria im Jahre 1427 durch den Portugiesen Diogo de Silves oder erst 1432 durch Goncalo Velho Cabral, der in einem kleinen Boot mitsamt seiner zwölf Männer die Insel zur wissenschaftlichen Erforschung ansteuerte, offiziell entdeckt wurde bleibt umstritten. Jedenfalls war es ein 15. August, der Tag der heiligen Maria, wonach die Insel ihren Namen erhielt. Die Insel Sao Miguel wurde in entsprechender Weise am Tag des Erzengels Michael entdeckt und nach ihm benannt. Die Azoren-Chronik beschreibt eine schöne Geschichte zur Inselbevölkerung, die an eine Erzählung aus der Bibel erinnert: Kapitän Goncalo Velho bereiste erneut Santa Maria mit dem Auftrag des Infante Dom Henrique, Sohn des damaligen portugiesischen Königs Dom Joao I., die Insel zu bevölkern. Er transportierte, ebenso wie in der Arche Noah, verschiedenartige Tiere wie Pferde, Rinder usw. auf einem Schiff zur Insel, um sie auf das neue Land zu bringen. Die Tiere sollten die Bewohnbarkeit für Menschen testen und man staunte, als sie nach weiteren vergangenen Jahren nicht nur überlebt, sondern sich vermehrt hatten und sehr gut zu gedeihen schienen. 1439 siedelten sich die ersten Bewohner an, aus Madeira und von der Algarve stammend. Archäologisch betrachtet, befinden wir uns im Kontrast zu den vorhergehenden Reisen nach Kungrad und Arkaim zeitlich im Spätmittelalter bzw. in der frühen Neuzeit. Die Situation der Siedler ist jedoch besonders hervorzuheben, da sie prägend für den Beginn eines eigenständigen kulturellen Insellebens war in einer für sie sehr ungewöhnlichen, vom Rest der Welt nahezu abgeschiedenen Lebensumgebung.

Neuere archäologische Funde, wie die vor einigen Jahren auf der Azoren-Insel Corvo gefundenen, sehr alten Münzen phönizischen Ursprungs werfen wiederum interessante Fragen auf. Das Volk der Phönizer, welches für seine hohe Seefahrtskunde bekannt war, lebte tausende von Jahren vor Jesus Christus. Haben sie jemals selbst mit ihren Segel- oder Ruderbooten an den Azoren angelegt, oder wurden ihre Münzen von den Portugiesen dorthin mitgebracht? Zu den vielen, archäologisch relevanten Fragen gibt es keine präzisen Antworten, doch heben sie zumindest deutlich hervor, dass die Geschichte der Azoren mit abenteuerlichen Erzählungen über die Seefahrerei und den Taten furchtloser Kapitäne verwoben ist. Damals war die See ein weitaus Angst einflößenderes Mysterium als heute! Der berühmte Weltentdecker Christoph Columbus geriet mit seinem Schiff auf dem Rückweg seiner ersten Atlantikfahrt 1493 in einen schweren Sturm, konnte vor einer kleinen Bucht der Azoren-Insel Santa Maria vor Anker gehen und wie durch ein Wunder mitsamt seiner Besatzung gerettet werden. Zu Ehren der heiligen Mutter Gottes, die sie in ihrer großen Not verzweifelt angebetet hatten, ließ er eine Messe in der kleinen, uns sehr beeindruckenden Wallfahrtskapelle von Anjos abhalten.


© Mindspectra