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Archäologische Struktur von Rogem Hiri

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Aktuelle Forschungsergebnisse
Dem im Jahre 1990 an den Ausgrabungsarbeiten beteiligten Wissenschafter Dr. Yoni Mizrachi gelang es beispielsweise mit Hilfe zweier Experten und ihrer hochwertigen Ausrüstung nachzuweisen, dass die von Grabräubern zurückgelassenen Schmuckstücke im Zentrum der Anlage historisch nicht zu den ursprünglichen Baumeistern des Monuments gehören konnten.
Der archäologische Leiter jüngster Ausgrabungen Michael Freikman, von der hebräischen Universität Jerusalem hat zudem Anzeichen dafür gefunden, dass das Zentrum von Rogem Hiri zur selben Zeit entstanden sein muss, wie der Rest der Anlage. Die Grabräuber, die sich einst an den Juwelen und Waffen zu schaffen machten, hatten wohl während ihrer Flucht auf einem der Durchgänge einen Metallstift aus der Grabkammer verloren, der der Kupfersteinzeit zugeordnet werden konnte. Darin sieht Freikman den Beweis, dass das Zentrum von Rogem Hiri das Herzstück der gesamten Ringanlage bildet. Ist diese Annahme richtig erstrahlt das Monument in einer ganz neuen Einheit.


Die Umgebung
Genau wie die Konstruktion selbst, ist auch seine unmittelbare Umgebung höchst interessant. Die Golanhöhen beherbergen tausende so genannter „Dolmen“, deren Errichtung der Bronzezeit zugeordnet wird. Sie befinden sich in einem wunderschönen Naturareal, das von riesigen Naturschutzgebieten mit Wasserfällen, parkartigen Wäldern und Vulkanbergen gestaltet wird. Handelt es sich nur um einen Zufall oder ist es Absicht, dass ihr Aussehen sehr häufig an den griechischen Buchstaben Pi erinnert?

Ganz in der Nähe von Rogem Hiri befindet sich die historisch bedeutende Siedlung Gamla und der See Genezareth, der nur 16km östlich von dem Komplex entfernt liegt. Vom Zentrum der Anlage blickt man in nördlicher Richtung auf den höchsten Berg Israels, den Berg Hermon. Ihm wird eine bedeutende Rolle in Bezug auf das Wasser zugeschrieben. Durch seine beeindruckende Höhe können erhebliche Niederschläge an seiner westlichen Flanke gesammelt werden. Zudem entspringen an seiner West- bzw. Südseite drei der insgesamt vier Jordanquellen. Der Jordan stellt in diesem Gebiet die Hauptwasserquelle dar. Die Bedeutung des Wassers für die Region ist außerordentlich und lässt sich am besten mit Hilfe eines Zitats des einstigen israelischen Ministerpräsidenten Levi Eschkol ausdrücken: „Das Wasser des Jordans ist uns so kostbar, wie das Blut in unseren Adern.“

Fragen über Fragen umkreisen das Monument und trotz der interessanten neuesten Forschungsergebnisse von M. Freikman, scheint es dennoch so zu sein, dass Rogem Hiri bis heute ein kolossales, mysteriöses Steinmonument, ein schlummernder Riese ist, der seit tausenden von Jahren auf den Golanhöhen darauf wartet wach geküsst zu werden von einer Frau oder einem Mann, die/der herausfinden kann, warum es eigentlich einst erbaut wurde.


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