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Das Besondere des Plateaus sind aus Steinen geformte geometrische Figuren unklarer Herkunft und Verwendung, die nur aus großer Höhe in ihrem gesamten Aufbau zu erkennen sind. Da das Plateau größtenteils unbefahrbar ist, waren wir schon von Deutschland aus bemüht, ein kleines Flugzeug zu buchen, um sie aus der Höhenperspektive zu erforschen, konnten aber über zwei Wochen hinweg keine Telefonverbindung herstellen. Vor Ort reicht die Zeit leider nicht, einen Flug anzumelden.
Unser Glück wird im weiteren Verlauf der Geschehnisse sein, an dem Weltsymposium der Archäologie in Nukus teilnehmen zu können. Dort werden wir den Leiter der Akademie der Wissenschaft Karakalpakstans, Professor Dr. V. N. Yagodin, kennenlernen, der ehemals Leiter vieler Expeditionen auf der Ustjurt-Plateau-Wüste war. Dieser führende Wissenschaftler ist so entgegenkommend, dass er Alexander noch während des Symposiums erlauben wird in Begleitung seines Sekretärs ein Autorenxemplar des Buches über die "Archäologie des Aralgebietes" aus seinem Privatbestand zu holen; ein Traumgeschenk!

Es wurden fünf Gruppen geometrischer Figuren auf dem Ustjurt-Plateau archäologisch untersucht und wissenschaftlich beschrieben:


Anhand von mittlerweile bis zu achtzig Jahre alten Luftaufnahmen heben sich die Figuren wie dunkel gezeichnete Linien vom Wüstengrund ab. Aufgrund ihrer pfeilförmigen Erscheinung vermuten Wissenschaftler wie Grigoryev, dass sie zur Orientierung aus noch unbestimmten Gründen eine Anwendung gefunden haben könnten. Einige, so auch Dr. Yagodin, deuten ihren ursprünglichen Zweck in Zusammenhang mit der Tierjagd und Nahrungsgewinnung.
Andere verbinden die Ustjurt-Plateau-Figuren mit ähnlichen Phänomenen des Nazca-Plateaus.
Tatsache ist, dass sie noch auf ihre vollständige Entdeckung und Erklärung warten!

Es ist nur wenig Material zu den Ustjurt-Plateau-Figuren vorhanden; wissenschaftliche Literatur überwiegend in russischer Sprache abgefasst. Um eine Vorstellung von diesen sehr mystischen Gebilden zu vermitteln, möchten wir mit Hilfe des erwähnten Buches zunächst die erste Gruppe etwas eingehender beschreiben:
Die Nordustjurtgruppe misst eine Länge von insgesamt etwa 50 Km und besteht widerrum aus zwei Untergruppen. Die erste Gruppe besteht aus sechzehn zumeist einander gleichenden Figuren. Von oben betrachtet, zeichnen sie jeweils das Bild eines parabolisch geformten Beutels, auf dessen Öffnung ein Dreieck oder die Spitze eines Pfeils aufliegt. Jede Spitze des Dreiecks ist mit einem Kreis oder Ring verbunden.
Aus den pfeilartigen Aufbauten der Nordustyurtgruppe gehen über 1000 m weit reichende, als gerade zu bezeichnende Linien hervor, die in einer Ausrichtung entlang der Erdmeridiane nach Norden verlaufen. Die Linien der Ost-Figuren weisen in Nord-Ost-, der West-Figuren entsprechend in Nord-West- Richtung.
Zu den geraden Linien zählen die Wissenschaftler ebenfalls leicht gewellte Linien hinzu, die sie "Schnurrbartlinien" nennen.
Darüber hinaus sind einige gerade Linien, die eine Geometrie beschreiben, in ihrem Verlauf unterbrochen oder über eine Länge von 600- 700 Metern so zueinander angeordnet, dass sie den Eindruck erwecken, steinerne Eingänge zu bilden.
Die Länge der einzelnen Figuren beträgt 600-900 Meter, die Breite 400-600 Meter; die Figurenwände sind 6 Meter breit. In diesem Größenverhältnis misst die Seite eines Dreiecks 90-100 Meter, der Durchmesser eines Ringes ca. 10 Meter.


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