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In einem eilig herbeigerufenen Taxi fahren wir in abenteuerlicher Weise quer durch Taschkent zu Galina Winogradowa, einer Filmemacherin, mit der unsere Reisegruppe schon im letzten Jahr in Kontakt getreten war. Diese Verbindung wuchs zwischenzeitlich zu einer tiefen Freundschaft heran.

Ich persönlich komme mir hier und jetzt vor, wie in einem Actionfilm. Seit geraumer Zeit fühle ich mich sowieso wie James Bond 007 in geheimer Mission. Dieses Gefühl wird nicht zuletzt durch die Tatsache bekräftigt, dass meine Sitzplatz Nr. auf dem Flug nach St. Petersburg 007 lautete. Auch das Aussehen des Taxis bestätigt meine Empfindung. Herausgerissenes Radio, abgewetzte Sitze und nicht zuletzt der Fahrstil des Taxifahrers tragen dazu bei. Der Foltergesang der Kupplung, sowie das Quietschen der Autorreifen, hallen bis heute in meinen Ohren. Die Sicherheitsgurte dienen wohl auch eher zur Dekoration. – Für Westeuropäer ein ungewohntes Bild.

Da wir natürlich nicht zu sechst in ein Taxi passen, fahren Lydia, Sina und Andrea in einem weiteren Fahrzeug mal hinter, mal neben uns her. Die aufgemalte Fahrbahnmarkierung scheint unsere Fahrer allerdings nicht weiter zu beeindrucken. Sie beherrschen die gesamte Straße! – Ihr Beruf scheint ihnen sichtlich Spaß zu machen und Taxi fahren scheint jung zu halten. So verwundert es auch nicht, dass unser Fahrer bereits 45 Jahre alt ist, aber gerade mal wie Mitte 20 aussieht.
Unser Taxi wird zwischendurch immer mal wieder langsamer, geht manchmal sogar ganz aus, um dann mit einem lauten dröhnenden Geräusch erneut gestartet zu werden. Wir werden dabei auf unseren Sitzen hin- und hergeschleudert. Ich frage mich ernsthaft, ob wir unseren Zielort tatsächlich erreichen werden. Was hätte James Bond wohl in dieser Situation gemacht? Sicherlich hätte er sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und seine Geheimwaffen geprüft. Genau das tue ich jetzt auch. Die Geheimwaffen Tatjana und Alexander befinden sich direkt an meiner Seite. Es droht keinerlei Gefahr!!!

Unserem Taxifahrer fällt schließlich auf, dass das zweite Taxi ganz ohne Licht fährt. Immer wieder versucht er seinen Kollegen durch lautes Rufen und wildes Gestikulieren darauf hinzuweisen. Erst als wir auf gleicher Höhe mit dem anderen Taxi sind und Alexander ein kurzes aber deutliches „Licht an“ hinüberruft, wacht der Taxifahrer endlich auf und erkennt seine Situation. Für mich bestätigt sich, was ich zuvor immer schon gedacht habe, Alexander ist eben ein wahrer „Lichtmeister“!

Zum Glück haben auch die Insassen des zweiten Taxis allesamt ihre „dunkle“ Fahrt gut überstanden. Um genau 3.00 Uhr in der Nacht, treffen wir uns schließlich alle vor Galinas Haus wieder. Sie erwartet uns schon freudig winkend am Straßenrand. Die Begrüßung ist überaus herzlich. Obwohl ich sie gar nicht kenne und wie bereits erwähnt, kein Wort russisch spreche, habe ich sofort das Gefühl von gegenseitiger Vertrautheit. Ich freue mich wirklich sehr darüber, sie kennen zu lernen. Auch den Anderen steht die Freude über das Wiedersehen wahrlich ins Gesicht geschrieben.

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