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Die Wüste

30.09.2007

Der Tag beginnt mit Gebet und Meditation, starke Verbindung zum Kosmos, später Studium, zwischendurch etwas Essen. Es bewirkt Dankbarkeit, etwas auf dem Tisch zu haben, es essen zu können, besonders in der Gemeinschaft. Wieder ein Bild aus dem Leben Jesu mit seinen Jüngern. Mutet es doch in dieser Umgebung wie ein Wunder an zu überleben. Unwirklich, trotzdem wahr. Welt zwischen den Welten.

Am späten Vormittag werden wir zur Fahrt in die Wüste abgeholt. Wie immer wolkenlos. Unser Ziel das Ustyurt Plateau, ist schon von weitem westlich von Kungrad zu erkennen.

Es war schwer einen Fahrer zu finden, der uns mit seinem Auto in die Wüste fährt. Viele Nachfragen werden mit „Kopf schütteln“ beantwortet. Keiner traut sich. Schließlich finden wir einen Wagen mit Allradantrieb.


Nach einem muslimischen Friedhof beginnt die Wüste. Warmes Ocker, durchzogen von niedrigen Büschen in Dunkelolive bis schwachbraun. Der Wagen verlässt die geteerte Straße, folgt Reifenspuren, schaukelt durch den Sand, vorbei an einem Steinbruch, bleibt auf einer Anhöhe stehen. Vor dem Blick breitet sich eine Tiefebene aus, die in meiner Vorstellung an den Ufern des Aralsees endet. Mit dem Blau des Himmels scheint der Kosmos Verbindung aufzunehmen, mit den Myriaden von Sandkristallen. Das blaue Band eines Flusses antwortet. Der Sand, die Sträucher, ja alles leuchtet von Innen dem Blau entgegen.
Still ist es hier. Ab und zu tanzt eine kleine Windhose durch die Weite. Scheint doch jemand etwas schreiben zu wollen in den Sand.
Wir suchen kleine Steine, lassen den Namen der Namen sichtbar werden, singen dem König von Salem ein Lied.
Der Fahrer fragt nach Melchizedek. Es sei ein schöner Name. Er ist Tag und Nacht bei uns, erklären wir, werde schon bei Abraham in der Bibel erwähnt.
Gedanken zur Wüste, sehe Jesus nicht weit entfernt am Rand des Plateau´s sitzen und beten, sehe das Volk Israel durch die Ebene ziehen, höre Psalm 107.


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